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- Der Marktplatz ist der grösste Treffpunkt der Stadt St. Gallen. 95% der städtischen Bevölkerung fühlt sich hier laut einer repräsentativen Umfrage (PDF, 419 KB) sicher. Warum also soll dieser Platz überwacht werden?
- Allein die Installation der 36 Kameras kostet CHF 2.48 Mio. an Steuergeldern. Betriebs- und Folgekosten sind nicht bekannt.
- Die Videoüberwachung von öffentlichen Plätzen ist keine wirksame Massnahme gegen Kriminalität. Allfällige Delikte werden höchstens verlagert.
Die Stadt St. Gallen: Sicher ohne Kameras
Die Stadt St. Gallen will die Innenstadt mit Videokameras kontrollieren und damit eine Vorreiterrolle im Bereich der Videoüberwachung in der Schweiz einnehmen. Das Stadtparlament bewilligte dazu einen Kredit über CHF 2.48 Mio. für insgesamt 36 Kameras.
- Die Vorlage an das Stadtparlament (PDF, 76 KB)
Die Kameras sollen beim neuen Fussballstadion und im öffentlichen Raum in der Innenstadt installiert werden. Auch der Marktplatz/Bohl soll flächendeckend mit Kameras ausgerüstet und überwacht werden.
Da die Überwachung des belebtesten Platzes der Stadt inakzeptabel und ausserdem die Wirkung solcher Kameras äusserst fragwürdig ist, wurde gegen diese Vorlage das Referendum ergriffen. Nun haben die Stimmberechtigten der Stadt St. Gallen das letzte Wort.
Stimmen auch Sie am 25. November 2007 nein zu einer Videoüberwachung, die ausser grossen Kosten nichts bringt.
Veranstaltungen zum Thema
| Wann | Was |
|---|---|
| Fr 09.11. | 8. Schweizer Big Brother Awards Palace, St. Gallen Türöffnung 19.30 Uhr, Beginn 20.00 Uhr |
| Fr 09.11. | 3. Ostschweizer Sozialraumtagung Treffpunkt: Linsenbühlstrasse 74, St. Gallen Beginn: 21.00 Uhr, |
| So 25.11. | Abstimmung: Nein! |